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Ein Fotoshooting kann ganz schön einschüchternd sein und deine anfangs aufkommenden Fluchtgedanken sind normal. Ich wage sogar zu behaupten, dass 80% der Menschheit es hasst von jemand anderen fotografiert zu werden. Mir inklusive. Immerhin stehen wir nicht jeden Tag vor einer professionellen Kamera – nein, deine Handy Selfies gelten in diesem Fall nicht – und geben quasi die Kontrolle ab.

Ich verstehe dich gut. Aber, so wie mir meine 5jährige beim Skifahren erklärte “Mami, meine Ängste machen mich stark” möchte ich auch dich anspornen, deine Fotografie Phobie zu überwinden und aus deiner Komfortzone herauszutreten.

Sieh es so – unser aller Business Leben hat sich in eine digitale, schnelllebige, visuelle Welt transformiert – und wer seine Kunden mit dem ersten Klick beeindruckt, hat es richtig gemacht.

Voilá – hier kommen deine 7 Tipps, die dich garantiert selbstbestimmt und hoch motiviert in dein nächstes Business Foto-Shoot gehen lassen.

Tipp 1 – Erstelle ein Moodboard für dein Fotoshooting

Ich kann gar nicht oft genug darauf hinweisen, wie wichtig es ist im Vorfeld zu visualisieren, was dir taugt und wie du deine eigene Fotostrecke gerne hättest. Am besten gelingt das mit einem Moodboard – – oder einer Stimmungstafel – auf der Fotos, Zeichnungen, Materialien, kurze Texte, etc. angebracht werden. Im modernen Arbeitsleben werden Moodboards hauptsächlich digital erstellt und ich kann dir dafür die gratis Plattform Pinterest nur wärmstens empfehlen.

In der Vorbereitung auf dein Shooting unterstützt ein Moodboard die visuelle Entwicklung deiner Fotostrecke. Während des Shootings funktioniert es als wichtige Referenz für die konzeptgetreue Umsetzung.

Die besten Tipps, wie Du auf Pinterest ein passendes Moodboard erstellst, habe ich HIER für Dich zusammengefasst.

Tipp 2 – Suche dir vorab Posen aus, die dich ansprechen

Diese Übung macht richtig Spaß.

Stell dir einfach deinen Lieblingscharakter aus Film, Musik, Sport, Politik, etc. – vor und Google diese Person.

Garantiert wirst du diese Person auf nicht Paparazzi” Fotografien sehen, wo du dir denkst genauso möchte ich auch aufgenommen werden”. Sammle die Fotos oder füge sie deinem Moodboard hinzu. Wenn du dein Wissen vertiefen möchtest, dann könnte dies eine gute Ausreden sein wieder einmal “Germanys Next Topmodel” oder “Keeping up with the Kardashians” zu schauen. Nicht, das du nichts Besseres zu tun hättest aber man kann ja mal rein schauen.

Tipp 3 – Wähle ein Farbkonzept, dass zu dir passt

Was wäre die Welt ohne Farben?

Jedes Brand-Shooting braucht ein Farbkonzept, denn Farben schicken emotionale Botschaften an unser Gehirn und beeinflussen, was wir mit jemandem assoziieren.

Dein Outfit und die Location des Shootings sollten mit deinem Farbkonzept übereinstimmen. Die besten Tipps, wie Du ein passendes Farbschema für deine Marke definierst, habe ich hier für Dich zusammengefasst.

Tipp 4 – Spare nicht a Requisiten

Mit einer Kaffeetasse, einem Notebook oder einer Tasche lassen sich viele verschiedene Szenen und Szenarien darstellen.

Diese Requisiten erlauben es, viel Abwechslung in deine Bildern zu bringen. So kannst du in einer Fotoreportage in kurzer Zeit ganze Geschichten mit deinen Fotos erzählen. Sammle daher schon vor dem Fotoshooting viele verschiedene Requisiten. Denke auch bei deinen Requisiten an deine Farbpalette. Wenn dir etwas gefällt, dann pack es ein. Bring lieber ein paar mehr Dinge zu deinem Shooting mit und umgib dich mit Requisiten, die du magst und die zu dir passen.

Tipp 5 – Bring mehrere Outfits mit

Für ein großes Foto Shooting lohnt es sich, gleich mehrere Outfit-Optionen mitzubringen.

Die Erfahrung zeigt, dass du dabei dein erstes Outfit am schnellsten wechselst und das letzte am längsten trägst. Zu Beginn des Fotoshootings bist du wahrscheinlich ein bisschen nervös. Starte daher mit einem einfachen Outfit. So hast du deine schönste Kleidung für den Moment bereit, wenn du schon etwas aufgewärmt und mit der Kamera gut vertraut bist.

Tipp 6 – Überlege dir vor dem Shooting, wo du die Fotos einsetzen möchtest

Für Facebook-Profilfotos werden quadratische Bilder genutzt, ein Website-Banner benötigt dagegen ein attraktives, breites Motiv.

Je nachdem, ob du die Bilder aus dem Fotoshooting für deinen Social Media Account nutzt oder deine Website damit auffrischst, sind andere Formate und Kompositionen optimal. Wenn du neue Bilder für deine Website brauchst, denke gleich darüber nach, wie viele Seiten deine Website hat und wie viele Bilder du auf jeder Seite einsetzen möchtest. So hast du gleich eine Aufnahmeliste, die du zum Fotoshooting mitbringst. Notiere auch, auf welchen Bildern du Text einsetzen möchtest.

Tipp 7 – Nimm dich nicht zu ernst

Hey, es kann nichts passieren. Die schlechten Fotos werden gelöscht und über die guten freuen wir uns. Dein anfangs aufkommendes Gefühl der Unbeholfenheit, ist eine natürliche Reaktion und mein bester Rat an dich ist es, dieses Gefühl einfach zu akzeptieren. Ab dann wird alles einfacher – nimm dich selbst nicht zu ernst. Genieße das Shooting!

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